Presse
Mitreißende KlÄnge mit Groove
...Zwischen Funk à la James Brown und P-Funk angesiedelt ist der Stoff, aus dem "The Clients" ihren puren geerdeten Funk kreieren: rhythmusbetont, progressiv und kreativ mit üppigen Sounds und markanten Vocal-Parts.
Das wirkt: Immer deutlicher werden die Zuhörer von den mitreißenden Klängen gepackt, wippen mit den Köpfen, zucken mit den Beinen und entladen ihre Begeisterung in gebührendem Applaus. Abwechslungsreich und voller
interessanter Einblicke in die Stilrichtung Funk, diese "Funky Jazz Night".
Mindener Tageblatt, 02.04.2012
Funk - Stimmung pur im Jazzkeller
Müde, mühsame Konzerte prägten noch nie Abende des Jazzclubs Rorschach. Auch die Verpflichtung der Funk- ,Soul- und R&B - Gruppe The Clients entpuppte sich als Volltreffer... Download PDF
St.Galler Tagblatt, 31. 01.2011
The Clients. Reloaded.
Früher nannte man sich The Clients Funk Society, und heute, nach vier CDs und einer DVD, lanciert man den C-Groove (Clients Groove). Tatsächlich hat das Quintett, bei dem auch der Berner Gitarrist Marco Figini mitwirkt, den Rhythmus im Blut. Die Arrangements auf «Reloaded sind entschlackt und effizient, die Instrumentalisten, allesamt Ausnahmekönner, halten sich vornehm zurück, um im entscheidenden Moment zu explodieren.
Selbst James Brown selig käme bei diesen trockenen Grooves ins Schwitzen. Naturgemäss wirkt Tanzmusik, wie sie die Clients spielen, auf der Bühne nachhaltiger als auf Tonträgern. Doch hier wird auch Abwechslung zwischen nervösem Jazz und erdigem Hendrix-Bluesrock geboten. Das hehe C sozusagen.
Samuel Mumenthather, BZ
Funkiges von The Clients
Am Samstag stellt die Schweizer Funkband The Clients ihr neues Album «Reloaded» in der Mühle Hunziken vor. Wer The Clients im Myspace-Universum sucht, findet gleich neun weitere Bands mit demselben Namen. Richtig ist man, wenn die satten Funkrhythmen unterlegt mit eindrücklicher Musikalität, mitreissender Energie und latenter Selbstironie aus den Boxen dringen und man sogleich mitzuwippen beginnt. Frontmann des Funkkollektivs ist Saxofonist und Sänger Dave Feusi. Der Mann mit Glatze und extralangem Ziegenbart stand als Saxofonist auch schon mit Maceo Parker auf der Bühne. Artikel lesen...
Berner Zeitung, 08.04.2010
CD Taufe «Reloaded» am 8. April im Moods
Sie sind schlichtweg DIE Funkband der Schweiz. Dies stellten die fünf Vollblut Funker auch bei ihrer CD-Taufe im Zürcher Jazz-Club x klar.
Von Beginn weg heizten sie dem anfänglich zögerlichen Publikum mit satten Riffs und Beats ein. Und als Frontman und MC Dave Feusi die Bühne betrat, mit kurzem Bläsereinsatz und anschliessender Aufforderung an das das Publikum, doch näher an die Bühne zu treten, war das Eis gebrochen. Nun fühlten sich alle wohl, die Band animierte in bester Entertainment-Manier, und das Publikum tanzte mit, sog jeden Beat auf und wurde ein Teil der Show. Was Dave Feusi am Sax und mit seiner Stimme, Thomy Jordi am Bass, Marco Figini an der Gitarre, Christian Niederer an den Drums und Peter Wagner an den Rhodes und am E-Piano boten, war die perfekte Funk/Hip-Hop Fusion.
Das Charisma dieser Band, gepaart mit den Vocal- und Shoutparts und unterlegt mit einem powervollen Rhythmusteppich liess alles zu, nur kein Sitzenblei-ben. Dieser Groove ging direkt in den Körper und zu Recht heisst es im Pressetext: «THE CLIENTS sind das Synonym für heissen Groove, nach 4 CDs zelebrieren die fünf Musiker nun mit Reloaded den C-Groove (Clients Groove).» Die CD Reloaded ist denn auch auf dem renommierten Label BHM erschienen und wird sicher in Zukunft des öftern am Radio zu hören sein. Download PDF
Peewee Windmüller, Jazz'n'More, Mai 2010
Schaffhauser Nachrichten
«James Brown, pack die Koffer! Botsy Collins, lass deine Instrumente einmotten! Jetzt kommen die «Clients». Die Schweizer Combo brachte am Donnerstagabend eine geballte Ladung heisser Black Music der siebziger Jahre, gemischt mit zeitgenössischem Funk, aufs Parkett.» mehr...
Schaffhauser Nachrichten, 4. Mai 2009
BLICK
«Die wahren «Grandmaster of Funk» kommen aus der Schweiz. Sie nennen sich The Clients Funk Society. Und sie haben gehorig Groove im Blut. Ein Groove-Genuss der Extraklasse. Wer auch nur im Entferntesten auf Funk steht, kommt heute am Blue Balls Festival Luzern nicht vorbei. No way!» mehr...
BLICK, 26. Juli 2006
music.ch
«Die satten Instrumental-Kompositionen bestechen durch markante Riffs und treibende Grooves. Intelligente Sounds und gekonnte Soli machen «Live At Moods» zu einem echten Ereignis. (...) Zugabe!»
music.ch, Juni 2006
20Minuten
«Diese fünf treiben das nationale Funk-Geschehen voran: Dave Feusi, Marco Figini, Peter Wagner, Jean Pierre Schaller und Christian Niederer funken der Verstaubung ihres Musikstils mit progressiven Elementen und kreativen Improvisationen entgegen. Mal jazzig, mal rockig spielen die Herren unter dem Namen The Clients Funk Society satte Kompositionen, markante Riffs und Grooves, intelligente Sounds – gepaart mit spitzen Lyrics.»
20Minuten, 16. Juni 2006
trespass.ch
«Was die fünf Musiker hier aufs Parkett legen ist erste Sahne. (...) Der Groove bleibt über die gesamte Spielzeit des Albums bestehen und bricht auch bei den ruhigeren Parts («Flying High») nicht ein. Meistens wird ein treibender Power-Funk gespielt - jazzig, aber immer äusserst tanzbar.»
trespass.ch, Juni 2006
Basler Zeitung
«The Clients Funk Society haben ihre erste Live-CD eingespielt. «Live at Moods» heisst die heisse Scheibe, die nur so vor satten Funk-Tunes strotzt. 55 Minuten Sound, auf lediglich sieben Stücke verteilt. Der längste Song heisst «Smokin’ at the gas station», ein explosiver Titel, und dauert ganze zwei Zigarettenlängen.» mehr...
Basler Zeitung, April 2006
Kuppler
«Sie grooven von der ersten Sekunde an und halten von Songbeginn bis Songende eine atemberaubende Spannung aufrecht. (...) Besonders «Dr. Watson» entwickelt einen Drive, von dem man automatisch mitgezogen wird. Wirklich eindrücklich ist das Finale mit dem Fender-Rhodes-Solo, das musikalisch keine Wünsche offen lässt!»
Kuppler, Ausgabe No. 26 / April 2006
Jazz'n'More
«Funk wurde lange nicht mehr so gespielt wie er uns von den Clients präsentiert wird: Kreativ, mit jazzigen Einflüssen und vor allem «Straight From The Art». Das neue Album beweist dass in der Schweiz eine Ablösung stattgefunden hat: From Funk to The Clients!» mehr...
Jazz'n'More, März 2006
Basler Zeitung
«Funk ist virtuose Tanzmusik, bei dieser Band erst Recht, liefert sie doch Erotik fürs Ohr, setzt Energien frei, setzt uns der gefährlichen Dehydration aus. Die Menschen zucken, zappeln entfesselt, lassen sich treiben, angespornt von den Rhythmen»
Basler Zeitung, 17.03.2003
Zofinger / Oltner Tagblatt
«The Clients Funk Society bewiesen letzten Samstag einmal mehr, dass sie wohl die beste Funkcombo der Schweiz ist. Den vollen Saal im Zofinger «Ochsen» brachten sie gleich von Beginn an zum Kochen.»
Zofinger / Oltner Tagblatt
Zofinger / Oltner Tagblatt
«Wie jede grosse Clubband bestechen die «Clients» durch eine enorme Livepräsenz, die sie durch ein solides Handwerk an den Instrumenten, das richtige Gefühl für die Musik und einen kompromisslosen Groove erreichen. Die grossartigen Songs sind ausgezeichnet arrangiert und trotz ihrer jazzigen Anleihen beinahe hitparadentauglich.»
Zofinger / Oltner Tagblatt
Die Woche
«Es ist müssig, den energiegeladenen Sound der Clients Funk Society zu beschreiben. Man muss ihn hören, erleben, spüren.»
Die Woche
Oltner Tagblatt
«Das Zitat eines amerikanischen Musikkritikers aus den 70erJahren über Tower of Power passt aber ebenso gut zu den Clients: «Wenn ein Zuhörer an einem Clients-Gig nicht tanzt, so bemühe dich nicht, seinen Puls zu fühlen - dieser Mensch ist bereits tot.»
Oltner Tagblatt, 15.02.2000
Laikinoji sostine
«As it was hoped swiss group "The clients Funk Society" became one of the biggest festival surprises. Its concerts in the festival and night Jam Sessions even excelled the titled festival stars.»
Laikinoji sostine, 30.04.1999
Conthey
«Les cinq Clients n'ont pas inventé le funk mais le célèbrent avec intensité»
Conthey
Aargauer Zeitung
«Ein Sound, der Kids und Gruftis begeistert»
Aargauer Zeitung, 12.01.1998
Neue Mittelland Zeitung
«Die Kompositionen haben Hitpotential, ohne aber in die Trivialität ausweichen zu müssen.»
Neue Mittelland Zeitung, 02.07.1997
Cocktailjazz trifft auf Kick-off-Funk
Die Combo-Band «Clients» trumpfte mit einer geballten Ladung heisser Rhythmen auf.
James Brown, pack die Koffer! Botsy Collins, lass deine Instrumente einmotten! Jetzt kommen die «Clients». Die Schweizer Combo brachte am Donnerstagabend eine geballte Ladung heisser Black Music der siebziger Jahre, gemischt mit zeitgenössischem Funk, aufs Parkett.
«Es gibt viele Bands, die so tönen wollen wie sie, aber nur eine klingt wie die ‹Clients›», kündigte Hausi Naef von der Kammgarn die Band enthusiastisch an. Und er hatte nicht zu viel versprochen. Die Hi-Hat swingte wie bei Ramsey Lewis’ «The In Crowd», das Saxophon schmetterte wie bei «Pass the Peas» von den JB’s. Cocktailjazz traf auf Kick-off-Funk und mischte gemütliche Musik auf mit saftigem Drive. Einige Soul-Brothers und Funky Cats unter den Gästen tanzten verträumt und nonchalant mit dem Beat mit.
Ausflippen war angesagt
Die Mehrzahl jedoch genoss in der zur Hälfte bestuhlten Kammgarn die Musik an den Tischchen und trank dazu ein Glas Rotwein. «We Funk You Up!», sang der Frontmann beim zweiten Song ins Mikrophon und forderte die Gäste auf auszuflippen: «Ihr dürft gerne auf die Tische steigen und abtanzen!» Der Forderung kamen die Gäste leider nicht nach, zu fest fesselte sie die hohe Qualität der Musik offenbar an die Stühle.
Der Jazz-Funk von den «Clients» besteht zu einem grossen Teil aus gekonnten Improvisationen und ekstatischen Soli der einzelnen Instrumente. Immer wieder ernteten die Musiker nach einem solchen Alleingang begeisterte Pfiffe aus dem Saal. Die fünfzehn Jahre Spielzeit der Combo – unter anderem in anderer Formation namens «Funky Brotherhood» – haben sich bezahlt gemacht.
Die Musik weist messerscharf in Richtung «Progressive Funk» und darf durchaus als Hörerlebnis erster Güte bezeichnet werden. Einziger Schwachpunkt der «Clients» stellt der Gesang dar. Leider wird er nur spärlich eingesetzt, da der Frontmann zu fest mit seinen Saxophoneinwürfen beschäftigt ist. Zuweilen geht der Gesang auch in Rap à la «US3» über. Diese Stücke überzeugten nicht immer und könnten noch etwas ausgefeilt werden. Interessant war bei den «Clients» übrigens nicht nur, wie die Lieder klangen, sondern auch, wie sie aufgebaut waren. Der Spannungsbogen, die Abfolge sowie die Intensität der Stücke waren stets neu und überraschend angeordnet. Plötzlich fällt der Sänger wieder in den Refrain zurück oder steigert rasant das Tempo. Keine Frage, James Brown hätte für diesen Abend nur ein Fazit übriggehabt: «I feel good!»
Schaffhauser Nachrichten, 4. Mai 2009 · Text: Hermann-Luc Hardmeier
Die Grossmeister des Funk
George Clinton kann abfahren! Die wahren «Grandmaster of Funk» kommen aus der Schweiz. Sie nennen sich The Clients Funk Society. Und sie haben gehorig Groove im Blut.
Berklee-Absolvent Dave Feusi geht am Sax ab wie Maceo Parker. Derweil Gitarrist Marco Figini, der schon mit Candy Dulfer auf der Bühne gestanden hat, an «Wah Wah» Watson erinnert. Und auch der Rest des Funk-Fünfers lässt die Funken fliegen. Ein Groove-Genuss der Extraklasse. Wer auch nur im Entferntesten auf Funk steht, kommt heute am Blue Balls Festival Luzern nicht vorbei. No way!
BLICK, 26. Juli 2006 · Text: Andreas Scheiner
Live at Moods: Ein echtes Ereignis
Mit «Live At Moods» veröffentlicht The Clients Funk Society nach drei Studio-Produktionen ihre erste Live-CD. Kopf der Band ist der Saxer Dave Feusi, der auch durch Funky Brotherhood oder Grand Mother's Funck bekannt ist. Die Combo spielt einen tighten, messerscharfen Jazz-Funk. Die frechen Improvisationen der Band kommen live erst richtig zur Geltung.
Der Sound des Schweizer Jazz-Funk-Quartetts hat einen leichten Einschlag Richtung Progressive Funk. Die satten Instrumental-Kompositionen bestechen durch markante Riffs und treibende Grooves. Intelligente Sounds und gekonnte Soli machen «Live At Moods» zu einem echten Ereignis. Die ganze Gruppe trägt zum unglaublichen Groove bei. Einzig das Singen sollte Feusi tunlichst lassen. Das muss nicht sein, als Instrumental-Combo hat die Band viel mehr zu bieten. Schade, dass nur sieben Stücke mit einer Gesamtspielzeit von knapp einer Stunde auf der CD sind. Zugabe!
music.ch, Juni 2006 · Text: roz
The Clients Funk Society – Live at Moods
Die Fans hätten eine Live-Platte gefordert - so begründen die Clients ihr neues Album. Dass es für aber keine Erklärung und schon gar nicht eine Entschuldigung braucht, ist beim Anhören der Scheibe schnell klar. Was die fünf Musiker hier aufs Parkett legen ist erste Sahne.
Lediglich sieben betitelte Stücke zählt das Live-Album, doch dauern sie allesamt genug lange, um richtig gute Konzertstimmung aufkommen zu lassen. Bei den Arrangements herrschen Improvisationen von Gitarre, Saxophon und Rhodes vor. Zudem orientiert sich die Musik der Clients weniger am Gesang, als das andere Bands der Funk-Zunft zu tun pflegen.
Trotzdem kann Dave Feusi (voc/sax) einem Song mit seinen Spoken-Words noch das besondere Etwas verleihen - etwa bei «Dr. Watson». Sowieso stellt besagtes Stück ein gelungener Abschluss für die Konzert-Platte dar: In den sieben Minuten Laufzeit entwickelt der Song eine Anziehung, der man sich schlecht entgegen stellen kann. Mit jeder Minute wird der Groove heftiger, der Sog zieht stärker, die Soli werden ausgelassener - schlicht genial! Auch sonst merkt man, dass hier Mannen am Werk sind, die ihr Handwerk bestens verstehen. Der Groove bleibt über die gesamte Spielzeit des Albums bestehen und bricht auch bei den ruhigeren Parts («Flying High») nicht ein. Meistens wird ein treibender Power-Funk gespielt - jazzig, aber immer äusserst tanzbar.
Dank den vielen Improvisationen gleichen sich die Gigs der Clients höchstens und sind nie identisch. Das Live-Album ist also quasi ein Zeitdokument vom vergangenen Dezember. Dann nämlich wurde es im Moods im Zürcher Schiffbau aufgenommen und wird auch dort wieder mit einer Release-Party gefeiert (16. Juni 2006). Hoffen wir, dass es beim Konzert ein wieder so heiss zugeht, wie auf der Platte gehört. Und dass uns die Clients abermals zeigen, wie sie auf den Songtitel «Smokin´ at the Gasstation» gekommen sind!
trespass.ch, Juni 2006 · Text: Maurus
Pure Lust am Improvisieren
The Clients Funk Society sprühen Funken in der Kuppel: Tower Of Power im Hinterkopf und den Funk in den Fingern: Fünf gestandene Schweizer Jazz-Profis präsentieren ihre vierte CD live.
The Clients Funk Society haben ihre erste Live-CD eingespielt. «Live at Moods» heisst die heisse Scheibe, die nur so vor satten Funk-Tunes strotzt. 55 Minuten Sound, auf lediglich sieben Stücke verteilt. Der längste Song heisst «Smokin’ at the gas station», ein explosiver Titel, und dauert ganze zwei Zigarettenlängen. «Wir improvisieren, was das Zeug hält», sagt Gitarrist und Bandleader Marco Figini. «Ein Solo kann schon mal sechs Minuten dauern.»
Im Unterschied zu Funkpionieren wie James Brown sind die Gesänge bei The Clients Funk Society nicht im Vordergrund. Die Leitmotive basieren auf instrumentalen Sequenzen, Saxophonund Gitarrensoli dominieren die Scheibe. Figini erklärt: «Wir wollen unser eigenes Ding machen. Bei viel zu vielen Bands steht der Sänger oder die Sängerin im Vordergrund. Wir wollen nicht dem Gesang dienen.» Die Tradition des Jazz, der auf Improvisationselementen aufbaut, halten Saxophonist Dave Feusi, Keyborder Peter Wagner, Bassist Jeanpierre Schaller, Drummer Christian Niederer und Gitarrist Marco Figini hoch. «An unseren Konzerten tönen die Songs daher immer wieder völlig anders», meint Figini.<
EHRLICH. Ihre neue CD haben The Clients letzten Dezember im Moods Club im Zürcher Schiffbau aufgenommen. «Unsere Fans forderten ein Live-Album. Wir haben bei den Aufnahmen nichts rausgeschnitten. Herausgekommen ist eine ehrliche Platte», sagt Marco Figini. Präzises Zusammenspiel und ein vorwärtstreibender Beat charakterisieren den Sound.
EINFLÜSSE. Durchgehend spürbar ist die Beeinflussung durch grosse Bands der 70er Jahre, namentlich Herbie Hancocks Headhunters oder die kalifornischen Tower of Power. Wie die meisten Bands möchten sich The Clients Funk Society aber nicht einordnen lassen: «Wir haben Freude an Groove-Musik. Wir wollen den Funk neu kreieren, ihn verändern und weiterführen.» Grosse Töne, die da gespuckt werden. Den Beweis dafür wollen The Clients auf der Bühne erbringen: Im Rahmen der Partyreihe «Black Beans» – schwarzer Sound für flinke Füsse – geben sie ein Gastspiel.
Basler Zeitung, April 2006 · Jolanda Eggenberger
Messerscharfe Grooves & jazzige Solos
Nach den letzten drei Studio-Produktionen veröffentlichen «The Clients Funk Society» nun ihre erste Live-CD. Die Combo ist eine der wenigen Erscheinungen in der Schweizer Musiklandschaft, die sich um den Funk kümmert, und spielt einen tighten, messerscharfen Jazz-Funk.
Dies verwundert auch nicht, schliesslich ist die Band mit hochkarätigen, erfahrenen Musikern aus diesem Bereich besetzt. So wurde Dave Feusi (vox/sax) mit der Band «Fatbag» '95 und '96 als beste HipHop-Band mit dem Boston Music Award ausgezeichnet. 1997 folgte sein eigenes Projekt mit Musikern aus New York: CIA (Circle of Interactive Art).
Zum Glück hat er sich eines Besseren besonnen und ist in die Schweiz zurückgekehrt. um uns mit den Funk-Klienten den «Funk zu blasen». Dave Feusi (voc & sax), Marco Figini (guitar), Peter Wagner (rhodes), JP Schaller (bass) und Christian Niederer (drums) präsentieren uns acht Songs, die extrem sauber gespielt und abwechslungsreich arrangiert sind.
Sie grooven von der ersten Sekunde an und halten von Songbeginn bis Songende eine atemberaubende Spannung aufrecht. Die Solos sind nie zu lang und sagen genau das aus, was es braucht, um den heissen Groove nicht abkühlen zu lassen. Besonders «Dr. Watson» entwickelt einen Drive, von dem man automatisch mitgezogen wird. Wirklich eindrücklich ist das Finale mit dem Fender-Rhodes-Solo, das musikalisch keine Wünsche offen lässt! Man darf sich auf ihren Gig in der Kuppel wirklich freuen: Schliesslich wissen wir dank dieses Albums auch, was für ein heisses Konzert uns erwartet.
Kuppler, Ausgabe No. 26 / April 2006 · Reingehört hat Sandro Bernasconi
More Than a Funk Society
Funk wurde lange nicht mehr so gespielt wie er uns von den Clients präsentiert wird: Kreativ, mit jazzigen Einflüssen und vor allem "Straight From The Art". Das neue Album beweist dass in der Schweiz eine Ablösung stattgefunden hat: From Funk to The Clients!
Funk wurde lange nicht mehr so gespielt wie er uns von den Clients präsentiert wird: Kreativ, mit jazzigen Einflüssen und vor allem "Straight From The Art". Das neue Album beweist dass in der Schweiz eine Ablösung stattgefunden hat: From Funk to The Clients!
Unter dem Namen «The Clients Funk Society» hat die Band unter der Leitung des Gitarristen Marco Figini eine Wandlung vollzogen – hin zu The Clients. Frischer Wind in Form des Schlagzeugers Christian Niederer (u.a. Mitglied der hervorragenden New JazzBand TRE, siehe JNM 1/06) und des Saxofonisten und «Master of Ceremony» Dave Feusi, ein gestandener Funker und Jazzer, belebten die Band. Der Urkern mit dem Bassisten Jeanpierre Schaller, dem Rhodes und Keyboard-Player Peter Wagner und eben Figini an der Gitarre, garantieren nach wie vor ein kräftiges Fundament und vor allem kreativste Kompositionen.
Funk wird uns heute mehr und mehr in verstaubter Form präsentiert, vorbei die Zeiten eines Johnny Guitar Watson, aber auch Grössen wie Maceo Parker, einst ein Garant für Funk pur, spult bei seinen (allzu vielen) Auftritten "nur" noch sein normales Programm ab.
Was die Clients jedoch aus diesem Musikstil machen, darf als Novum bezeichnet werden, from Funk to Progressive Funk. Da wird auch vom "Neo-Vokalisten" Feusi kein Blatt vor den Mund genommen. Die Texte sind provokativ auf den Punkt gebracht, sein «Gesang» mehr eine Art Funky-Spoken-Words, manchmal Richtung Rap, dann wieder melodiöser, jedoch stets voll Power. Dies kommt der Band vor allem bei Live-Auftritten entgegen, kurz, da geht es jeweils sehr intensiv zur Sache! Musikalisch erhalten blieb die Härte der spitzen Riffs von Marco Figini, die (zum Teil) halsbrecherischen Rhodes-Läufe Wagners und der satte, kernige Groove des Bassisten Jeanpierre Schaller. Was bei den Clients jedoch vollkommen überzeugt, ist die Nähe zum Jazz, zur Improvisation und zum Publikum. Keine Band hat diese Freiheit bisher so gut ausgelotet wie diese Formation. So nennen sie denn auch ihr "Leitmotiv": Groove ohne Berührungsängste!
Der Erfolg gibt ihnen Recht. Die Anfangs April erscheinende CD paart mit Spielwitz, Riffs und Grooves, intelligente Sounds, spitze Lyrics sowie die bereits erwähnte Improvisation, auf all dies eingeschworen im Kollektiv sind THE CLIENTS POWERFUNK SOCIETY! Die Gitarrensoli Figinis sind wie Greyerzer Meränggä: Vollfett und trotzdem luftig, die durchaus giftigen Saxofonpfeile werden von Dave Feusi in alle Richtungen abgeschossen, auf dass jeder von diesem Virus infiziert werde. Basslines grooven direkt in die Magengegend und helfen bei der Verdauung der satten DrumBeats und On Top, wie ein Sahnehäubchen, die bunten RhodesVerzierungen – eines der funkigsten Desserts der Musikgeschichte ist angerichtet. Wir sind gespannt und freuen uns auf weitere "kulinarische" Leckerbissen aus dem Hause des Powerfunk oder eben der einzigen legitimen Powerfunk-Band: The Clients!
Jazz'n'More, März 2006 · Peewee Windmüller
Hinreissend: «The Clients Funk Society» im nt/Areal
Wenn Veranstalter im Vorfeld eines Konzertes mit Superlativen auffahren, dann ist Vorsicht geboten: Es klingelt der PR-Alarm. Als «beste Funkband der Schweiz» pries nt/Motor Matthias Bürgin sein freitägliches Booking, «The Chents Funk Society», den Medien an. Er sollte nicht zu viel versprochen haben, wich die Skepsis doch trotz trotziger Distanz bereits nach den ersten Minuten kritikloser Begeisterung. Welch ein Groove, welch Musikalität, welch Performance! «So viel Lob?», hör ich euch skeptisch murmeln, «nu Junge, dann erbring mal Beweise!» Okay.
Da stehen also fünf Männer im, sagen wir, «besten Alter», auf der Bühne. An vorderster Front ein extravaganter Saxofonist, der Thomas D. von den «Fantastischen Vier» bis aufs non existente Haupthaar gleicht. Er zwinkert durch seine Space Brille dem Publikum zu, lädt zum «Eingrooven», setzt zu einem Solo an, das so wild ausufert wie die untersten Härchen seines Bockbärtchens.
Feurige Performance
Nun glauben wir gerne, dass dieser Mann, Dave Feusi genannt, schon mit James Brown gespielt hat: Sein Feeling für Rhythmus und Melodie weist Parallelen zu «JB-Horn» Maceo Parker auf: gekonnte Intonation, Improvisation, verbunden mit feuriger Performance. Seine Mitmusiker ziehen mit, hart am vorwärts treibenden Beat, der uns an «Sexy Motherfucker» von Prince erinnert.
Fliessender Beat
Funk ist virtuose Tanzmusik, bei dieser Band erst Recht, liefert sie doch Erotik fürs Ohr, setzt Energien frei, setzt uns der gefährlichen Dehydration aus. Die Menschen zucken, zappeln entfesselt, lassen sich treiben, angespornt von den Rhythmen: Schlagzeuger Christian Niederer synkopiert, phrasiert, permutiert, verliert dabei nie seine Hauptaufgabe aus den Augen: Den Beat fliessen lassen.
Daran hält sich auch Bassist Thomas Reinecke, dessen Fingerkuppen virtuos über den 5-Saiter flitzen. Das Duo harmoniert wie David Garibaldi und Rocco Prestia, die beiden Vorzeige-Rhythmiker des Funk («Tower Of Power»). Das erstaunt insofern, als dass Reinecke lediglich bei den Bernern «Grand Mothers Funck» ausgeliehen wurde, wie wir erfahren. Der reguläre Bassist war auf Grund eines Engagements in Indonesien (!) kurzfristig verhindert.
Unterstützt werden Reinecke und Niederer vom Gitarristen Marco Figini sowie dem in Basel bestens bekannten Keyboarder, Pianisten und Organisten Peter Wagner, die auch für die dargebotenen Kompositionen verantwortlich zeichnen. Nummern, die dramaturgisch perfekt aufgebaut sind: Unisono-Läufe fürs Ohr, satte, kompakte Strophen für den Bauch, das Ganze aufgebrochen durch abwechslungsreiche Bridges und Solo-Parts. Die Reverenzen an Grössen des Fachs sind gelungen. Her wird Herbie Hancocks Electric Years Tribut gezollt, dort schimmert beim Gitarren Riff Wild Cherrys «Play That Funky Music» durch - auch an einer Hommage an den grossartigen, 1996 verstorbenen Saxofonisten Eddie Harris solls nicht fehlen.
Dezente Effekte
Das ganze Spektrum des Funk wird gekonnt ausgelotet, bis an die Grenzen zu Jazz, Fusion oder Rock. Dabei setzt die Band Effekte dezent, aber wirkungsvoll ein, bricht Muster auf und so auch mit unseren Gewohnheiten. Etwa als Feusi sein Tenorsax durch ein Effektgerät schleust und uns mit einem einer Talk-Box ähnlichen Sound überrascht.
Was «The Clients Funk Society» vom Gros massiv abhebt: Sie sind sich bewusst, dass sich guter Funk gleichermassen durch die Virtuosität jedes Einzelnen als auch durch die Songdienlichkeit, das Zurückstellen fürs Kollektiv, auszeichnet. Bei (zu) vielen Formationen dieses Genres lässt Technik oder Feeling oder Songwriting zu wünschen übrig. Keinen Wunsch offen gelassen hat diese Band. Kritiker und Publikum waren sich da am Freitag einig.
Basler Zeitung, 17.03.2003 · Marc Krebs
Die Funk-Zelebrierer
The Clients - Funk, der «das Fegefeuer zündet»! Gelungenes Konzert im Zofinger «Ochsen»The Clients Funk Society bewiesen letzten Samstag einmal mehr, dass sie wohl die beste Funkcombo der Schweiz ist. Den vollen Saal im Zofinger «Ochsen» brachten sie gleich von Beginn an zum Kochen. Die tadellos eingespielte Band mit den hervorragenden Musikern Marco Figini, Roland Philipp, Peter Wagner, Jeanpierre Schaller und Kaspar Rast liessen ihre musikalische Energie direkt in die Tanzbeine der Zuhörer fliessen. Wie jede grosse Clubband bestechen die «Clients» durch eine enorme Livepräsenz, die sie durch ein solides Handwerk an den Instrumenten, das richtige Gefühl für die Musik und einen kompromisslosen Groove erreichen. Die grossartigen Songs sind ausgezeichnet arrangiert und trotz ihrer Jazzigen Anleihen beinahe hitparadentauglich.
Wahrscheinlich sind die «Clients» einer der leider recht seltenen Glücksfälle in der Schweiz, dass fünf international erprobte Musiker zu einer Band harmonisieren und ihr musikalisches Potential auch zu nutzen wissen. Sie machen keine Kunstmusik, auch keine künstlich erzeugte Musik, aber garantiert kunstvolle, schweisstreibende Grooves. Ein zeitgemässer Funk, der Trance suggeriert und die Alltagssorgen verdampft. Die Party liess sich kaum vermeiden; zum Glück aller am vergangen Samstag im «Ochsen» Anwesenden.
Zofinger / Oltner Tagblatt
Die Funk-Zelebrierer
Am 4. Oktober spielen The Clients Funk Society mit ihrem groovigen Funk in die neue Saison der Kulturbeiz «merkker». Die «Woche» sprach mit Gitarrist Marco Figini über Schwierigkeiten und Erfolgschancen einer Topband in der Schweiz.
The Clients Funk Society, das ist kerniger Instrumentalsound mit virtuosjazzigen Passagen. So will es der Pressetext. Doch am besten lässt man eines der Bandmitglieder selbst zu Wort kommen. Gitarrist Marco Figini: «Was wir produzieren bei den Clients, macht weltweit fast niemand: die Fusion von schwarzen, fetten Grooves der Dichte des Funk und dem Improvisatorischen des Jazz.» Die Formation hat sich in der Schweizer Musikszene durch ihren einmaligen Stil und ihre kräftige, treibende Rhythm-Section einen Namen gemacht. «Wir wollen keine Popfunkband sein und nicht auf der kommerziellen Schiene fahren», erklärt Figini entschlossen über die seit rund 10 Jahren in wechselnder Besetzung bestehende Gruppe. Und das hat seinen Preis. Trotz der Akzeptanz, die sich The Clients Funk Society aufgrund ihrer musikalischen Qualität geschaffen haben, können sie nicht wie die Vögel im Hanfsamen leben. Ganz im Gegenteil. «Es ist ein beinharter Überlebenskampf. Wir sind total am Rand dieser Gesellschaft - zwar Berufsmusiker - müssen aber Stunden geben, um uns über Wasser zu halten.»
Ein hartes Brot
Dass in anderen Ländern arrivierte Musiker mehr geschätzt werden als in Helvetien haben The Clients Funk Society auf ihren ausgedehnten Ausland Tourneen - unter anderem durch die baltischen Staaten - erfahren. Sie waren die absoluten Abräumer. Figini: «Wir bekamen ein Feedback vom Publikum, das wir hier nie erhalten.» Woran liegt das? «Als CH-Band hat man - mit Ausnahme vom Mundartsektor - einen sehr harten Stand. Funk, wie wir ihn spielen, hat hier keine Kultur und wenn, wird in der Schweiz das Gute oft jenseits der Landesgrenze gesucht.» Von ihrer letzten, mitreissenden CD «Olten» gingen bis heute rund 1000 Stück über den Ladentisch. Das spricht für sich.
Mit jeder Faser Musiker
Es ist müssig, den energiegeladenen Sound der Clients Funk Society zu beschreiben. Man muss ihn hören, erleben, spüren. Das Konzert vom 4. Oktober im «merkker» in Baden ist der Auftakt zu einer Schweizer Tournee. Anschliessend folgen Gigs mit der Formation Funky Brotherhood in Belgien, Deutschland, Holland und Österreich.
Kämpfen, weitermachen ist Devise der Clients. Durch Kontinuität und hervorragende Musik dem schnelllebigen und oft oberflächlichen Business entgegenwirken. Denn die Clients sind mit Herz, Seele, Haut und Haaren Musiker, alle ausser Schlagzeuger Kaspar Rast - um die vierzig und zu eigenständigen Charakteren gewachsen. Und gerade diese Verschiedenartigkeit macht ihren Stil einmalig und unverwechselbar.
Der Kick am Künstlerleben sei, so Figini, auf der Bühne zu stehen, guten Sound zu liefern und das Feedback vom Saal zu erleben. «Wenn du oben stehst, einen Ton spielst und jemand im Publikum bricht zusammen, dann hast du gute Arbeit gemacht.»
Ursula Burgherr / Die Woche
The Clients Funk Society
Wesentlich lauter ging es im Metro zu und her, wo die Clients Funk Society eine halbe Stunde vor Mitternacht zu einem ausgedehnten, gut zweistündigen Funkset ansetzte. Das Motlo dieses einmaligen Funkacts, auf den wir wirklich stolz sein können, lautete Groove, Groove und nochmals Groove - mit der Eigenheit, dass er von Tune zu Tune stieg (denn sonst wäre das Set unerträglich lang gewesen). Auch das Metro war gut besucht, allerdings nicht nur von Freaks, sondern auch von einem Stammpublikum, welches wahrscheinlich nicht nur wegen der Musik anwesend war. Wer am Donnerstag oder am Freitag das Konzert von Tower of Power, der ältesten und besten Funkband aller Zeiten ( auch wenn sie sich gerne als Soulband bezeichnen ) in Pratteln oder Zürich besuchte, kann definitiv bestätigen, dass die Klienten in Bezug auf die musikalische Qualität dem Loader in nichts nachstehen.
Es macht keinen Sinn, die Bands zu vergleichen, die beiden ihnen zugrunde liegenden Konzepte sind zu verschieden. Das Zitat eines amerikanischen Musikkritikers aus den 70erJahren über Tower of Power passt aber ebenso gut zu den Clients: "Wenn ein Zuhörer an einem Clients-Gig nicht tanzt, so bemühe dich nicht, seinen Puls zu fühlen - dieser Mensch ist bereits tot." Ja, es wurde getanzt, und wiel Schweisstreibend waren die teils bekannten, aber neu arrangierten Nummern wie etwa " Dr. Watson", "Wonderbrass", "Lead Sheep", "Silent Road" (allesamt aus der Feder des fantastischen Tastenmanns Peter Wagner), teils neu. So etwa der zweimal "zelebrierte" Song "Taxi", in welchem sich Roland Philipp im Sprechgesang übte in der Zugabe mit mehr Erfolg als beim ersten Mal. Seine Tenorsaxsoli waren wie gewohnt sehr "soulful", von zahlreichen Blue Notes durchsetzt. Wie Philipp leisteten alle Mitglieder der Funk-Gesellschaft volle Arbeit.
Hipe Soli
Marco Figini machte einen hervorragenden Job als Rhythmusgitarrist wusste das Wha Wha gekonnt einzusetzen und genoss zusammen mit den Publikum seine wenigen Soli. Wie bereits angetönt, die Attraktion des Abends war der Basler Peter Wagner weniger wegen seiner trendigen Kappe als aufgrund seiner hipen Soli auf dem Original Fender Rhodes. Für einmal bachte der Souljazztastenmann der Schweiz sein gewichtiges Instrument mit und setzte sich in beste 70er-Jahre-Manier in Szene. Die Klienten boten ihm nicht nur genügend Raum für ausgedehnte Soli, sondern auch den notwendigen Groove.
Die Rhythmsection ist ein absoluter Glücksfall. Auch der Lausanner Elektrobassist ist fendersüchtig nach seinem 75er-Jazzbass. Seine wendigen Finger zupften die dicken Saiten mit einer Leichtigkeit und Präzision an, als handle es sich um Fäden, und entlockten dem Trauminstrument jedes Funkbassisten diesen fetten Sound, für welchen unter anderem Marcus Miller bekannt wurde. Schwerstarbeiter der Band, Schlagzeuger Kaspar Rast, verbraucht an einem Konzert sicher Tausende von Kalorien und manch einer mag sich gefragt haben, wieso ihm bei der Wucht seiner Schläge nie ein Stock zerbricht. Er - eine Maschine im positiven Sinn - zeichnet verantwortlich für die variationsreichen Breaks, die plötzlichen Wechsel zu Trip Hop Grooves und vor allem : für die rhytmische Präzision der Band, die zwei Stunden " in time" spielt (dies mit der Hilfe eines elektronischen Klicks mittels Kopfhörer).
Zwei in jeder Hinsicht gelungene Konzerte sind Geschichte. Da bleibt nur noch der Wunsch nach mehr. Bis dahin muss man sich allerdings noch etwas gedulden - denn Konterte von diesem Format sind auch in Olten selten, und wenn schon, dann garantiert am selben Abend.»
Oltner Tagblatt, 15.02.2000
The Clients Funk Society
«Les cinq Clients n'ont pas inventé le funk mais le célèbrent avec intensité. Les Clients sont réputés pour transformer n'importe quel club à l'ambiance tristounette en une chaude boîte groovy. Leur funk souvent instrumental se nourrit des sons de la west coast, funk moderne n'ayant rien à voir avec le Godfather Brown mais avec une approche plus jazzy, voire hip hop.»
Conthey
The Clients Funk Society
«Wenn sich hochkarätige und international bekannte Jazzmusiker der Schweizer Szene zu einer Band formieren, heisst dies noch nicht, dass tatsächlich ein individueller Bandsound entsteht. Als besonderer Glücksfall dürfen diesbezüglich " The Clients Funk Socitey" bezeichnet werden. (...) Sie haben den Funk nicht erfunden, sie zelebrieren ihn. Dennoch spielen sie keine Stilkopien, im Gegenteil: die Kompositionen haben Hitpotential, ohne aber in die Trivialität ausweichen zu müssen.»
Neue Mittelland Zeitung, 02.09.1997
Live
2012
21. Januar, 2012, BIX Jazzclub, D - Stuttgart
8. März, 2012, Evita Club, CH - Wetzikon
17. März, 2012, Blue Rabbit Festival, CH - Biel
30. März , 2012, Red Horn District, D - Horn Bad Meinberg
31. März, 2012, Jazz Club, D - Minden
5. September, 2012, BAR 59, CH - Luzern
8. September, 2012, Koktebel Jazz Festival, UA - Crimea, Koktebel
26. Dezember, 2012, Moods, CH - Zürich
28. Dezember, 2012, Mokka, CH - Thun
Songs
New Album: Reloaded
RELOADED - Estelle
RELOADED - Skyline
RELOADED - Nuff Said
RELOADED - I Phone
RELOADED - Funk Abstract